Einige noch lebende Protagonisten der engeren Familie

work in progress!

Mea culpa: 1977 in den Familienverband eingetreten, hat sich E.W. aber nie am Familienleben E.V. beteiligt, da der Aussenposten Rom zu entlegen schien. Ein Briefverkehr mit G.Schlegtendal von 1977 bezeugt die faule Haut des Schreibenden bis zum 1.1.2013 aufs beste. Mögen sich für Andere die Bande fester fügen! Ein Pflästerchen auf die Hölle der guten Vorsätze...

Wir bitten alle Interessierten ein Bild und ein Curriculum oder sonst einen literarischen Erguss historischen, karrieristischen oder persönlichen Inhalts einzureichen, am besten über Mail: dieweddigens@gmx.ch oder: erasmus.weddigen@bluewin.ch

 

Briefwechsel E.Weddigen und G.Schlegtendal von 1977 zur Verbandsaufnahme
Briefwechsel G.Schlegtendal - E.Weddigen
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Erasmus Weddigen Ludbreg 2014
Erasmus Weddigen Ludbreg 2014

Erasmus Werner Richard Alfred Weddigen

*1.April 1941 in Agnetendorf, Schlesien

freiberuflicher Kunsthistoriker dr.phil.hist. und dipl.Restaurator

Curriculum:  

Geboren am 1.April 1941 in Agnetendorf, im schlesischen Riesengebirge als Sohn des Landarztes und Geburtshelfers Otto Weddigen, (1905 - 87, Grossneffe des Otto W., U-Bootkapitän von "U9" im 1.Weltkrieg) und der Sigrun von Unwerth (1916 - 2009), Freundschaft der Eltern mit Gerhart Hauptmann, nach dessen zweitägig verstorbenem Sohn Gerhart Erasmus der Name stammt (der Rotterdamer hiess eigentl. Gerhard Gerhardson).― 1944 Verbringung der Kinder Erasmus und Angelika nach Bern zu den Großeltern Ellen, geb. Siebs (Tochter des Theodor Siebs, Deutsche Bühnenaussprache) und Helmut de Boor, Germanist (Gesch. d. dt. Lit.) und Nibelungenforscher (Übs. des Nibelungenliedes ) in Bern seit 1926, ab 1945 in Berlin).― 1950-52 Realgymnasium Brückenau, Rhön.―1952 Übersiedlung nach Luzern CH.―1952-1960 klassisches Gymnasium/Lyzeum und Matur in Luzern.―1961 Kunstgewerbeschule und Zeichenlehrer-Seminar an der Kunstgewerbeschule Bern und Beginn des Hochschulstudiums in Archäologie, Kunstgeschichte und Philosophie.― 1962/3 Halbjahresaufenthalt in Istanbul als Reklamegraphiker und Illustrator, Briefromanversuch.― 1963 in Bern: Weiterstudium an der KGS-Bern, freie Malerei und Kurse in Lithographie und Radierung.― Sommer 1964 Malaufenthalt in Kassiopi, Korfu, im Spätherbst Aufnahme ins Istituto Centrale del Restauro in Rom.― 1964 Einbürgerung als Stadtbürger Luzerns.― 1964-1968 Restauratorenausbildung am römischen ICR, in den Sommersemestern Kunstgeschichtsstudium in Bern (Professoren Hahnloser, Hüttinger, Huggler). Stipendien der Stadt Luzern, Holderbank, Pro Helvetia und Nationalfonds. 1965 - 68 Wohnstipendium im Istituto Svizzero in Rom; Studien zu Jacopo Tintoretto mit Aufenthalten in Venedig;― 1968 Heirat mit Restauratorin und Künstlerin Françoise Marianne Jaccard.― November 1968 Restauratorendiplom am ICR.―Herbst 1969; Doktorat über Jacopo Tintoretto, Jacobus Tinctor fecit.― 28.12.1969 Geburt des Sohnes Tristan Helmut Antoine in Bern (heute Ordinarius für Kunstgeschichte in Zürich).― seit 1970 bis 1986 Chefrestaurator am Kunstmuseum Bern; zugleich denkmalpflegerische Restaurierungen in Schaffhausen, Muttenz, Igels, Sierre usw.; seit 1972 Ausbildung von Schülern und Praktikanten des Berufs.― 1971/1972. Restauratorische und kunsthistorische Bearbeitung der Sammlung Haakon Onstad in Schweden.― 1.12.1971 Geburt der Tochter Klio Jeanne Sigrun in Bern.― Winter 1976/7 Reise nach Pakistan, Indien, Ceylon, Malaysia, und Singapur. Reisen USA, Süd- und Osteuropa.― 1977 Neu-Gründung des schweizerischen Restauratorenverbandes SKR; Präsidentschaft bis 1981. Enge Kontakte zu Sammlern, Künstlern, Restauratoren.― 1978 Gründung der Fachklasse für Restaurierung (heute Fachhochschule) in Bern.― 1981 Sabbatical Year in Rom mit Nationalfonds-Stipendium zur Fortsetzung der Tintoretto - Studien.― 1982-91 Leitung eines jährlichen Sommerpraktikums mit Volontären und Restauratoren verschiedener Länder zur entgeltlosen Restaurierung der Schloßkirche von San Michele, Nordlatium (restauro povero -Projekt).― Die Familie bleibt in Rom.― 1983-86 Pendeln zwischen Bern und Rom.― Januar 1986 Frühpensionierung wegen gesundheitlicher Spätschäden. Niederlassung in Rom.― 26.3.1989 Geburt der Tochter Anaïs Jenny Hespera.― 1991-1992 Interimsführung eines Restaurierungsateliers in München. Fertigstellung des Buches Des Vulkan paralleles Leben, Monographie in Dialogform zu einem Bild von Tintoretto in computerassistierter Mitarbeit von Restauratorin Sonya Schmid.― Januar 1995 bis Sommer 1996 Leitung und Aufbau eines Restauratorenzentrums in Ludbreg, Nordkroatien zur Behebung der Kriegsschäden am Kulturerbe. Dort Gründung des fiktiven Centrum Mundi und Erfindung der Stadtpatronin Ludberga; Entstehung des pseudonymen Briefromans Ludberga oder: Depeschen aus Eden.― Seit 1997 Rückkehr nach Bern zur Einrichtung eines Restaurierungsateliers mit Sonya Melanie Schmid (Sammlerberatung saveart); kunsthistorische und belletristische Arbeiten und Publikationen. Ausgedehnte Reisen.― Winter 99/2000 Publikation Jacomo tentor f.; Myzelien zur Tintorettoforschung. Vortrag Köln: Die vermessene Venus zu Jacopo Tintoretto.― 1.April 2001 zum 60. Geburtstag Ehrenbürger von Ludbreg, Kroatien.― Seminarsemester 2001/2 Universität Zürich zu Tintoretto. Vorträge und Lehrübungen in Italien (Botticino, Passariano) zur Restaurierungstheorie Piazzola sul Brenta 2002, Thiene 2004, Mailand 2006 und 2008, Trento 2010, Parma 2012; kunsthistorische Studien und Essays zu Künstlerfreunden. Gemeinsam mit André Blum Essay zu Paul Klees Exlibris „Louis Michaud“ 2005/6. Manuskripte zu "Klee und die Zeit".― 16.Juli 2005 Geburt von Tochter Anthea Gefion Ludberga; ― Am 1.Dezember 2006 in Bern Heirat mit Diplomrestauratorin Sonya Melanie Schmid. Vortrag in Madrid Februar 2007 und Venedig Februar 2008 zu den Bildformaten und Geometriekonzepten Tintorettos. Diverse Publikationsvorhaben. 2008/9 Übertragung alter und neuerer Text- und Bilddateien ins Internet. 19.Juni 2009 Geburt von Tochter Bilkis Adria Arsinoë in Bern. Juni-September 2012  Ausstellung „Ciclismo, Cubofuturismo e la Quarta Dimensione, Al velodromo di Jean Metzinger“ in der P.Guggenheim-Collection Venedig (E.W. als Kurator und mit Sonya als mehrfache Autoren).  16.-17.11.2012 cesmar7-Kongress in Parma mit Vortrag „I gemelli dissimili“. 

 

Bibliographie Kunst.doc
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Bibliographie Restauro.doc
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Bibliographie Belletristik.doc
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Sonya Melanie Weddigen-Schmid

*28. Dezember 1969 in Walenstadt SG

Dipl. Konservatorin / Restauratorin FH

Sonya Weddigen-Schmid, geb. am 28.12.1969 in Walenstadt SG. Eltern: Günther Schmid und Beatrice Schmid-Gasner; aufgewachsen in Sargans SG; 1989 eidg. dipl. Hochbauzeichnerin; 1989-90 arbeitet als Hochbauzeichnerin in Bad Ragaz an der Renovierung des Grandhotel Hof und des Hotels Quellenhof; 1990-1991 als Hochbauzeichnerin in Zürich, Fortbildung in computerunterstütztem Zeichnen (Auto-CAD); erstes Praktikum als Restauratorin im Kunstmuseum Winterthur bei Jan Jedlicka; 1991-1992 Restaurierungs-Praktika in Italien (San Michele) und München; Mitarbeit als Computerzeichnerin in der Graphischen Datenverarbeitung ARCSYS, München; 1992-1996 Studium an der Fachhochschule Bern, Fachklasse für Konservierung und Restaurierung; 1996 Abschluss des Studiums mit der Diplomarbeit: "Vom Sand in der Kunst, Sand als Gestaltungsmitel in der Moderne".; dipl. Konservatorin/Restauratorin FH mit Ausrichtung auf Staffelei- und Holztafelgemälde, polychrom gefasste Objekte, Grossformate und moderne Kunst, informatisierte Dokumentation, naturwissenschaftliche Analysetechniken; Mitarbeit an internationalen Projekten in Italien, Deutschland, Österreich, Frankreich, England und der Schweiz; mehrere fachbezogene und kunsthistorische Publikationen; führt seit 1997 als selbstständige Restauratorin das Atelier saveart in Bern.

Atelier-Homepage: www.saveart.jimdo.com, dort Bibliographie und Downloads unter Rubrik "Bibliographie Sonya Weddigen-Schmid".

1.12.2006 Heirat mit Erasmus Weddigen in Bern, zwei Töchter: Anthea Gefion Ludberga (*16.7.2005) und Bilkis Adria Arsinoë (*19.6.2009). Führt seit 2005 Tagebuch.

mail-adresse: sonya.weddigen@bluewin.ch und restauro-Homepage: saveart.jimdo.com

Klio Jeanne Sigrun Kapossy, geb.Weddigen
Klio Jeanne Sigrun Kapossy, geb.Weddigen

Klio Jeanne Sigrun Kapossy geb.Weddigen

* 1.Dezember 1971 in Bern

diplomierte Grundschullehrerin in Lausanne

Tochter des Erasmus Weddigen und Françoise Weddigen-Jaccard, wird in Bern den 1.12.1971 geboren. Grundschule 1978-80 in Bern, dann in Rom Schweizerschule1980-88 und Abitur auf der Deutschen Schule 1988-91 in Rom. Fechtkunst und Violine, Restaurierungsvolontariat bei Erasmus in S.Michele in Teverina; Bekanntschaft mit Strassenlkünstler Bernard von und zu Hessberg, Mitarbeit an Dekorationsvorhaben. 1992-95 Studien in Philologie, Philosophie und Ägyptologie in Turin, mit ihm Reisen in Latium, Emilia und zeitweises Domizil in Mezzenile in den Valli di Lanzo nahe Turin. In Fribourg und Genf Stage als Tourismus-Buchdiffusionistin  (Artou) bei Pierre Jaccard. Lernt in Lausanne Historiker Béla Kapossy, Sohn des mit Erasmus befreundeten Archäologen Bàlas Kapossy in Bern kennen und heiratet Béla am 15.August 1998, der nach einem Sabbatical mit Klio in Cambridge in der Folge Professor in Lausanne und Neuchatel wird. Klio bildet sich von 2006-11 in Lausanne zur HEP- diplomierten Grundschullehrerin aus und nimmt den Lehrbetrieb auf.

Es werden geboren:

Leander Árpád Kapossy am 30.Juni 2001,in Lausanne.

Solène Louise Kapossy am 25. April 2003, in Lausanne.

Aurèle Vinzenz Kapossy am 16.Februar 2005, in Lausanne.

Charles Bálint Robert Kapossy am 20. Juli 2012, in Lausanne.

 

Anaïs Jenny Hespera 2008
Anaïs Jenny Hespera 2008

Anaïs Jenny Hespera Weddigen

*26.März 1989 in Rom

Studentin für forensische Pychologie an den Universitäten Sapienza in Rom und Fribourg (CH)

Tochter des Erasmus Weddigen und der Françoise Weddigen-Jaccard, geboren in Rom den 26.3.1989. Grundschule in Rom Trintà dei Monti. Zeitweise in Lausanne an der italienischen Schule Il Pareto, dann Liceo in Montefiascone, Latium, wohin sie von San Michele in Teverina, Lo Spineto, Wohnsitz der Mutter täglich gelangte. Dort Abschluss und Beginn der Studien an der Universität Sapienza in Rom in forensischer Psychologie. 2012 Laurea und Fortsetzung der Studien. Lebte in Rom sowie nun in Bern und ist befreundet mit Emiliano Cardelli, Student in Dingen der Aeronautica und Aerospaziale, z.Zt. an der Universität Bern.

Françoise Marianne Weddigen-Jaccard
Françoise Marianne Weddigen-Jaccard

Françoise Marianne Weddigen-Jaccard, geb.Jaccard

*12.November 1943 in Lausanne

ehem. Lehrerin, dipl.Restauratorin, Künstlerin, Schriftstellerin

Tochter von Robert Jaccard und Jeanne Jaccard, geb. Monney. Grundschule und Gymnasium Lausanne. Ausbildung zur Lehrerin mit Stage in England. Ausbildung 1964-68 zur dipl.Restauratorin am Istituto Centrale del Restauro in Rom. Stpendiatin des Istituto Svizzero in Rom. Ausgrabungsrestauratorin in zwei Kampagnen in Eretria GR. Heirat 16.8.1968 mit Erasmus Weddigen. Niederlassung in Bern, wo die Kinder Tristan (*28.12.1969) und Klio (*1.12.1971) geboren werden. Druckgraphische Ausbildung bei Hj.Brunner. Tochter Anaïs folgt am 26.*.1989 in Rom, wohin die Familie seit 1981 auswanderte und Erasmus nach der Frühpensionierung am Kunstmuseum Bern 1986 nachzog. Leben zwischen Stadt Rom und Landgut Lo Spineto bei San Michele in Teverina. Gemeinsame ausgedehnte Reisen GB, GR, I, DDR, PL. Françoise betreibt Malerei und Druckgraphik, mit diversen Ausstellungen in Latium, Rom, Genua, Milano, Zürich, Bern, Venedig, Vallorbe, Ste. Croix. Eigendrucke von Gedichten. (Nach einer 9jährigen Freiwilligen- Restaurierungskampagne in der Schlosskirche von San Michele zieht E.W. nach München und Kroatien, dann Bern. DEf.Trennung 2006). Françoise lebt und arbeitet in San Michele in Teverina sowie in Rom. Reisen nach Paris, CH, F, I,  u.a.O. 

Illustrierte Gedichte:

Una casa sul lago di Bolsena / Une maison sur le lac de Bolsena;  Ed. ital. & Ed.frc., Accademia Barbanera, Castiglione in Teverina VT, 2012.

Keramikos (Ed. ital. & Ed.frc.), Accademia Barbanera, Castiglione in Teverina VT, 2011/12.

Fossile Accademia Barbanera, Castiglione in Teverina VT, 2007.

Jura & Déjà le Silence, 2008; Orphée & Dérive 1997; La ville éclatée & Quai 1996; Aphélie 1989.

nemo weddigen
nemo weddigen

Geboren am 13.Januar 1989, männlich, spricht italienisch, französich und pidgindoggy. Liebt Katzenfutter, ist trottelig-liebenswürdig-treulos, austauschbarer Besitz von Anaïs und Françoise Weddigen, lebte in San Michele in Teverina VT und Rom und nun in Bern. Besuchbar auf Facebook: nemo.weddigen@facebook.com.


Kommentare: 3
  • #3

    Max B. (Freitag, 23 Juni 2017 14:15)

    Otto bester

  • #2

    Eduart (Freitag, 23 Juni 2017 14:12)

    Hallo

  • #1

    Ulrich Budler (Mittwoch, 30 Dezember 2015 18:23)

    Lieber Weddiges,
    ich bin gerade dabei die kleine Geschichte des adeligen Gutes Mandelsenbostel in Achim zusammenzutragen.
    Hierbei "lief" mir ein Weddige Ihrer Familie über den Weg:
    Friedrich Florenz von Weddig, Dragoneroberst, Sohn des Johann Daniel (1636 – 20.10.1708 Minden) und Christina
    Kauf des Gutes 22.8.1738, Reichsadel vom 13.10.1736
    * 23.2.1671 Hartum
    00 Sophia Hedewig Bruncken
    + 25.6.1740 Herzberg

    Mich würde nun interessieren, wann und wo besagter Friedrich Florenz geheiratet hat und ob es irgendwelche Informationen bezüglich den Kauf des Gutes gibt. Angeblich sollen seine Kinder das Gut später für 8100 Thaler am 16.1.1743 an Dr. Gottlieb Lebrecht von Exter verkauft haben. Aber auch darüber existieren hier nur Gerüchte.
    Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen.
    Herzliche Grüße
    Ulrich Budler, Heimatgverein Achim
    und ein frohes Neues Jahr